Corridoio di arte gallery

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Daniela Richter-John

1972 in Groß-Gerau geboren

1993 Fachabitur an der Fachoberschule (OKS) für Gestaltung Braunschweig

1994-1996 Besuch des Seminars für Waldorfpädagogik in Hamburg

1997-2002 Freie Mitarbeiterin der Städtischen Galerie Wolfsburg (Museumspädagogik)

2000 Diplom für Kunsttherapie/-pädagogik FH, Absolventen-Ausstellung

2005-2006 selbständig mit der Malschule „Junges Atelier“, Wiswedel

Seit 2007 Beteiligung an der artTour und Jahresausstellungen des Künstlernetzwerkes art38

2007-2008 Gruppenausstellung art38 „Heimat in Künstleraugen“ im historischen Museum Schloss Gifhorn

2008 Einzelausstellung „Jenseits des Augenblicks“ im Kavalierhaus, Gifhorn

2009-2010 Gruppenausstellung art38 im Historischen Museum Schloß Gifhorn

2010 Gemeinschaftsausstellung art38 zum 1. Palliativmedizin-Kongress in Gifhorn.

Seit 2017 OBS-Kunst- und Werklehrerin am Schulzentrum Eichendorffschule Wolfsburg Obs/GYM

2017-19 Studium Geschichte (TU Braunschweig) und Kunstwissenschaft (HBK Braunschweig)

 

Meine neuesten Arbeiten setzen sich mit dem Thema „Corona/Covid“ auseinander.

In der Serie HANDS IN THE FACE OF CORONA sind auf medizinischen Masken gezeichnete Hände und Figuren abgebildet und stehen alle im unmittelbaren Zusammenhang zum Thema Corona/Covid, geben vorrangig Alltagssituationen aus dieser Zeit wieder.

In der Serie WIND OF CHANGE befinden wir uns noch mitten im Pandemie-Geschehen. Alles ist gefühlsmäßig im Aufruhr, im Wandel und es ist ungewiss, was einem bevorsteht. Diverse Alltagssituationen und damit verbundene Gefühle und Verhalten spiegeln die Bilder der Serie wider.

Am Ende steht das Mädchen stellvertretend für unsere Zeit, für eine Generation mit all seinen Problemen, Hoffnungen, Ängsten. Wohin mit mir? Wurde Corona schon abgelegt?

 

Ausblick:

Im Moment starte ich gerade eine neue Serie WHAT NOW?

Hier geht es um die Frage „was nun?“. Covid haftet noch an uns allen, blätterte kurzweilig an uns ab und ist wieder da. „Neue“ Themen wie Klimawandel, Jugend, Gender, Diversität etc. umschweifen uns wieder vermehrt und wir taumeln wie Marionetten in ihnen an dünnen Fäden. Die gerade Linie der Zeit aus den vorangegangenen Serien kippt und wandelt sich gleich zu Anfang der neuen Serie um in Marionettenfäden, den Schicksalsfäden.

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