elke almut dieter

Bewerberin für den Bruni

Frauenföderpreis 2018/19

Teilnahme am Frauenprojekt „ Wo stehen wir Frauen jetzt?“

 

Motivation für die Teilnahme an der Ausschreibung: Aufzeigen einer individuellen frauenspezifischen Position in der regionalen Kunstszene, zu der ich etwas beitragen kann.

Celebrating Female Art

Gibt es eine weibliche Position in der Kunst? Was ist Femal Art?

Da Kunst neben der Auseinandersetzung mit der Gegenwart auch immer einen sehr individuellen Aspekt hat, kann es auch Female Art geben.

Ich als Frau und Künstlerin stelle mich der Kunst mit meinem Leben, meiner Persönlichkeit, meiner Kraft, das heißt dass ich als Gendersubjekt in meine Arbeiten mit einfließe, die Arbeiten notgedrungen unobjektiv sind.

 

Ich bin Frau, daher ist mein Ausdruck, meine Bildsprache, die einer Frau, einer individuellen Frau. Ich als Subjekt bin das Ergebnis von meiner Sozialisation, meiner Lebenserfahrungen, meiner Lern-und Lebensleistung als Frau. Andre Erfahrungen konnte ich nicht sammeln. So kann ich behaupten, dass meine kreativen Arbeiten meine „Individual Female Art“ sind.

Gibt es speziell weibliche oder männliche Themen? Vielleicht. Ich habe mir nicht ein besonders weibliches Thema ausgesucht, wie amerikanische Künstlerinnen, die schon in den 60iger Jahren das Tabuthema der Menstruation aufgearbeitet hatten...

 

Mein Thema ist der Mensch, nicht weil ich als Frau besonders empathisch bin oder sein sollte, sondern weil Menschen immer im Mittelpunkt meiner Erfahrungen gestanden haben und ich die Faszination „ Mensch“ erlebe und daran arbeiten möchte.

Meine eingereichten Bilder sind in der Papier- auf- Papier- Technik entstanden. Zur Farbgebung benutze ich Pigmente, mit Caparol als Bindemittel. Sie stellen FRAUEN in der Aktion dar, kraftvoll und voller Energie, Frauen, die vorangehen und vorwärtsstreben, dabei zurück blicken auf den Ruf der Kinder, das Vorangehen aber nicht vergessen. Frauen, die ihre „Päckchen“ tragen, auch mal nachdenklich und gefrustet sind, aber nie aufgeben.

Ja, ich bin ich: ich will kreativ sein, will als Frau und Künstlerin meine Kunst machen! Die Motivation für meine künstlerische Arbeit ist mein Wollen. Mir geht es gut damit, wenn ich selbstständig und kreativ tätig sein kann.

malerei …. zeichnung ....skulptur .... plastik

 


 

Jahrgang 1949

seit 1980 künstlerische Arbeit

 

1989/90 Fernstudium

Fortbildungen an der VHS BS bei Georg Ystein u.a. Künstlern

Sommerakademie in Trier 2003

Studienaufenthalte in Azzano/ Italien 2000 bis 2005

Steinbildhauerei bei Torsten Bisby 2007/2010/2012

Sommerakademie in Schwalenberg 2008

Ausbildung in Keramik bei Ina Otto 2009/2010/2012

seit 1993 regelmäßig Ausstellungen


 

Malerei: Mischtechniken mit Acryl und Pigmenten, Spiel mit veränderten Oberflächen: Erde, Sand, Späne, Fäden, Naturmaterialien oder Papier, Aquarellfarben und Linie.

Zeichnung: Spiel mit Linie und Fläche: Bleistift, Buntstift, Zeichentusche.

Skulptur: Marmor und Sandstein.

Plastik: Keramik, Lust am Formen, Suche nach Strenge in der bewegten Form

Installation Möglichkeit, Themen zu bearbeiten, Zusammenhänge aufzuzeigen.

 

Themenschwerpunkt: Mensch

Uns begegnen täglich Menschen, wir sprechen mit ihnen, streiten mit ihnen. Ich thematisiere ihre Vielfalt, zeige ihre besonderen Eigenarten und Zusammen-hänge durch Anordnungen und Aufstellungen, um damit zum Dialog anzuregen. In meiner Werkstatt entstehen Portraits und Menschenbilder aus der Summe meiner vielfältigen Eindrücke. Wichtig ist die Emotionalität. Sie bringt Farbe in die Bilder und Leben in die Plastiken. Darstellung und Stellungnahme liegen eng beieinander.

Daraus ergeben sich gesellschaftliche und politische Themen.


 

elke almut dieter - in den langen äckern 40 - 38124 braunschweig

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