Corridoio di arte gallery

Künstlerstatement Martina Zingler

 

Licht und Struktur - diesen beiden Prinzipien versuche ich in meiner Kunst in ganz unterschiedlichen Herangehensweisen nachzuspüren, sei es in einer Landschaft, einem Stillleben, einem abstrakten Werk oder einer Skulptur.

 

Den Zufall zulassen, Sich-Lösen vom Detail und doch auch ganz genau hinschauen – diese Maximen gelten für meine gegenständlichen Werke genauso wie für die abstrakten Arbeiten.

 

 

Das Pastell

 

Dank der besonderen Leuchtkraft der Pastellkreiden kommen Lichteffekte und Stimmungen – vor allem in der Landschaftsmalerei - besonders gut zum Ausdruck. Pastell, das sind reine Pigmente und ein wenig Bindemittel – so unmittelbar lässt sich mit kaum einem anderen Medium malen.

 

Die Pastellmalerei blickt auf eine lange Tradition zurück, hat aber leider in Deutschland – im Gegensatz zu den USA, Frankreich, England oder China - keine nennenswerte Bedeutung. Als Künstlerin möchte ich dieser unterschätzten Technik wieder mehr Anerkennung verschaffen, möchte zeigen, welche kreativen Ausdrucksmöglichkeiten das Pastell bietet und wie es in eine zeitgemässe Darstellungsweise überführt werden kann.

 

 

Die Skulptur

 

Als Bildhauerin faszinieren mich organische Grundformen tierischen oder pflanzlichen

Ursprungs. Diese bilden die Basis für meine Skulpturen, die ich im Entstehungsprozess in neue Daseinsformen transformiere. Auf diese Weise entsteht ein ganz eigener Kosmos aus lebendigen Formen und Wesen. Auch hier spielt der Zufall eine große Rolle, entsteht das Werk häufig aus einer Vielzahl intuitiver Entscheidungen.

 

Eine realistische Nachbildung der Natur spielt dabei für mich nur eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund steht die Interpretation des Gesehenen und Erlebten, die Neuerschaffung von eigenständigen Strukturen und Formen.

 

 

Das verbindende Element

 

Marmormehlstrukturen bilden die Ausgangsbasis für meine abstrakten Arbeiten, bei denen das Material zu einem Hauptakteur wird. Durch die künstlerische Weiterbearbeitung der Grundstrukturen entstehen spannungsreiche Werke, deren symbolhaltige Motive an surreale Landschaften, geologische Formationen oder elementare botanische Muster erinnern.

Technisch gesehen sind meine abstrakten Arbeiten die logische Verbindung aus den vorhergehenden malerischen und bildhauerischen Prozessen. Der kreative Bezug zwischen dem zwei- und dem dreidimensionalen Schaffensprozess ist hergestellt.

Das Spielerische zulassen

 

Künstler sein heißt für mich, frei zu sein. Frei, um zu experimentieren. Frei, jede Technik auszuprobieren, die mir gerade für meinen künstlerischen Ausdruck am geeignetsten erscheint - und darum gibt es von mir auch Landschaften in Öl, Figuratives in Pastell oder Gezeichnetes in Kohle.

 

 

Vita

 

  • Geboren 1972 in Salzgitter-Bad

  • Studium der Germanistik und Anglistik

  • Seit 2001 freiberufliche PR-Beraterin und Autorin

  • Seit 2014 Fortbildungen bei anerkannten Künstlern an nationalen und internationalen Kunstakademien, ergänzt durch konstantes, eigenständiges Studium

 

• Seit 2007 Bildhauerische Tätigkeit nach Fortbildungskursen und Workshops der Steinbildhauerei in Deutschland und Italien

 

 

Wettbewerbe und Auszeichnungen

 

• Shortlist-Platzierung beim MUSSINI OIL PAINTING Wettbewerb von Jackson’s Art Supplies, September 2017 mit „Stormy Irish Coast“

 

• Honorable Mention Pastelguild of Europe – „Get Dusty“ Wettbewerb „Time for reflection“ September 2017 mit „Spätsommer an der Oker“ (Judge: Claude Carvin)

 

• Honorable Mention Pastelguild of Europe – „Get Dusty“ Wettbewerb „Free Choice“ Juli/August 2017 mit „Passing by“ (Judge: Julie Freeman)

 

• Honorable Mention Pastelguild of Europe – „Get Dusty“ Wettbewerb „Still life with porcelain“ Mai 2017 mit „Preparing for a tea break“ (Judge: Sarah Blumenschein)

 

• Erster Platz Pastelguild of Europe – „Get Dusty“ Wettbewerb „Water in the Landscape“ März 2017 mit „Crossing“ (Judge: Jacob Aguiar)

 

• Erster Platz Pastelguild of Europe – „Get Dusty“ Wettbewerb „Free Choice“ Winter Dezember 2016/Januar 2017 mit „Winter Blues“ (Judge: Suzanne Godbout)

 

• Erster Platz Deutsche Pastell Gesellschaft – Wettbewerb „Frühling“ 2016 mit „Raps II“

 

• Zweiter Platz Deutsche Pastell Gesellschaft – Wettbewerb „Winter“ 2015 mit „Gefährten“

 

 

Mitgliedschaften

 

• Mitglied und Redakteurin der Deutschen Pastell Gesellschaft

 

• Journeyer Mitglied der Pastelguild of Europe

© 2016 by Atelier BRANDT

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